EMOTIONSKOMPASS - Emotionale Selbstregulation, Nervensystem & innere Sicherheit

EMOTIONSKOMPASS - Emotionale Selbstregulation, Nervensystem & innere Sicherheit

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zur nächsten Podcast-Folge im Podcast Emotionskombass.

00:00:06: Ich freue mich riesig, dass du wieder eingeschaltet hast.

00:00:08: Dass du mir wieder zuhören möchtest bei einer neuen wunderbaren Folge wo es um Emotionen geht, um Nervensystem Regulationen und vieles mehr in diese Richtung.

00:00:22: Ihr wisst ja inzwischen schon das dieser Podcast vor allem auf nervensystem Ja, Nervensystem-Arbeit, Nervensystemregulation, Emotionsregulation aufgebaut ist.

00:00:34: Natürlich bringe ich auch immer mal wieder Mindset und Persönlichkeitssichten mit rein aber Fakt ist... Ich habe in den letzten Jahren ganz oft vor allem durch Beratungen, durch Eigenerfahrung, aber auch durch ganz fundierte tolle Ausbildungen gelernt, dass mein Z nicht nur alles ist und das es da noch ganz viele andere... Ich sag mal, Mechanismen in uns gibt die mitwirken.

00:01:04: Wenn's um das eigene Leben geht, wenn es um Emotionen geht und Glaubenshetzer etc.

00:01:09: geht.

00:01:10: Und deswegen ist es mir mit meinem Podcast eine Herzensangelegenheit euch über alle möglichen nervensystemischen Themen aufzuklären.

00:01:18: Deswegen widmen wir uns heute dem Thema Zugehörigkeit!

00:01:25: Diese Podcast-Folge soll euch besser erklären, wieso wir uns manchmal so selber verlieren um einfach nur dazuzugehören und euch wieder natürlich einen wunderbaren nervensystemischen Aspekt dazu mitgeben.

00:01:38: Und ich wünsche euch ganz... Viel Spaß beim Zuhören, viele Erkenntnisse.

00:01:43: Wie immer gerne ein Kommentar da lassen und eine Bewertung da lassen wenn dich irgendwas beschäftigt einfach mir schreiben oder wie gesagt lass uns in den Kommentaren über bestimmte Sachen quatschen und dann wünsche ich dir jetzt viel Spaß beim zuhören!

00:02:00: Ich habe einen Einstiegsgedanken für dich Und zwar hab' ich in den letzten Jahren Jetzt wo ich vor allem auch Mama bin etwas ganz Spannendes herausgefunden.

00:02:16: Man kann von Menschen umgeben sein und sich trotzdem unglaublich einsam fühlen, und man kann auch nur wenige enge Beziehungen haben und trotzdem ein tiefes Gefühl von Zugehörigkeit erleben.

00:02:32: Wenn ich so zurückblick auf meine Vergangenheit Ja, mir da einfach meine Gedanken ein bisschen schweifen lassen.

00:02:39: Wenn es um diese Podcastfolge geht und wenn es um das Thema Zugehörigkeit geht dann sehe ich immer so eine Bedienerform hier die früher einen riesigen Freundeskreis hatte.

00:02:50: also wir waren wirklich... Wir waren eine riesen große Klicke!

00:02:54: Wir haben gefühlt jeden Tag irgendwas alle zusammen unternommen.

00:02:59: Wir waren wirklich ein richtig, richtig cooler Haufen unter Anführungszeichen.

00:03:04: Und trotzdem war das die Zeit in meinem Leben wo ich mich tatsächlich am einsamsten gefühlt habe.

00:03:09: und In den Zeiten jetzt wo ich mir am meisten geliebt fühle Wo ich mich zugehörig fühle wo ich nicht alleine fühle hab ich nur wenige wirklich enge tief greifende Verbindungen.

00:03:26: aber die geben mir das Gefühl, was ich damals, als ich weiß Gott wie viele Menschen um mich hatte.

00:03:35: Was mir damals so gefehlt hat und ich finde es ganz spannend weil wir Menschen so ein tiefes Bedürfnis nach Verbindung, Nach Gemeinschaft und nach Zugehörigkeit haben, was maßgeblich uns und unser Nervensystem und unseren nervensystemischen Zustand beeinflusst.

00:03:53: also Wir wollen ja nicht nur gesehen werden!

00:03:56: Wir wollen auch das Gefühl haben hey Ich habe wirklich einen Platz.

00:04:01: Ich bin willkommen, ich bin Teil von etwas und Zugehörigkeit ist ja nicht nur in romantischen Beziehungen wichtig sondern vor allem auch in Freundschaften, in deiner Familie, in Gruppen, in deinem Beruf, in der Gesellschaft.

00:04:17: Und gleichzeitig erleben aber so viele Menschen da draußen das Gefühl von Einsamkeit.

00:04:22: Also wenn ich in meine Beratungenschauer Viele Menschen bei mir in der Beratung sitzen und sagen, am Ende des Tages fühle ich mich einsam.

00:04:32: Am Ende des Tags habe ich nicht das Gefühl irgendwo dazuzugehören.

00:04:37: Ganz viele Menschen haben auch nicht das Gefühl irgendwo wirklich hinein zu passen.

00:04:44: oder es sind Menschen die äußerlich vielleicht irgendwo danzugehörn aber sich innerlich trotzdem allein fühlen.

00:04:53: wie viele Influencer da draußen Sagen irgendwann mal auf Ihren Account, ja ich habe zwar keine Ahnung, fünfhunderttausend Follower aber ich fühle mich allein.

00:05:03: Ich hab' zwar auf einem Post, keine Ahnung, zwanzigtausende gefällt mir, aber ich fühl mich alleine.

00:05:08: Obwohl man von außen betrachtet sagen würde, wow so viele Menschen mögen diese Person!

00:05:13: Soviele Menschen finden diese Person cool, soviele Menschen verfolgen die Person.

00:05:20: Also wie gesagt deswegen auch mein Einstiegsgedanke.

00:05:23: Man kann von Menschen umgeben sein Von vielen und sich trotzdem einsam fühlen.

00:05:29: Und man kann aber auch nur wenige enge Beziehungen haben, und trotzdem das tiefe Gefühl von Zugehörigkeit erleben.

00:05:37: Weil... ...Zugehörtigkeit nichts mit der Anwesenheit anderer Menschen zu tun hat!

00:05:47: Das ist ganz spannend wenn du dir das mal so durch den Kopf gehen lässt was ich gerade gesagt habe.

00:05:52: Zugeherigkeit hat Nichts beziehungsweise nicht nichts, aber nicht einfach war es mit der Anwesenheit anderer Menschen zu tun.

00:06:03: Zugehörigkeit ist ein Erleben mit dem eigenen Sein einen Platz zu haben Teil der Gesellschaft, der Familie Deiner Familie deiner Kernfamilie deiner Freundschaften wie auch immer zu sein Indem du einfach du bist also deinem eigenen individuellen Sein irgendwo einen Platz zu haben.

00:06:41: Und da darfst du dich mal bei dieser Podcastfolge jetzt fragen, wo fühlst Du genau das?

00:06:48: Wo fühlste Dich wirklich zugehörig?

00:06:54: Wenn ich dir sage dass Zugehörigkeit ein Erleben ist, dass du einen Platz hast bei einer Person oder bei einer Gruppe von Menschen Bei welchen Menschen kannst du einfach du sein?

00:07:13: Oder hast du vielleicht irgendwo gerade noch das Gefühl, dass du dich irgendwo beweisen musst.

00:07:20: Wo bist du denn vielleicht sehr wohl Teil einer Gruppe aber ständig damit beschäftigt dazu zu passen?

00:07:35: Weißt du Zugehörigkeit ist so wichtig für unser Nervensystem und es ist deshalb so weil wir Menschen soziale Lebewesen sind.

00:07:48: Wir sind, ihr müsst euch das mal vorstellen der gesamte oder gefühlt der gesamten Teil unserer Entwicklungsgeschichte.

00:07:59: also wenn wir jetzt hergehen und sagen okay wie sind wir denn entstanden?

00:08:06: Wie kann ich den groß werden?

00:08:08: Wie können ich den wachsen?

00:08:09: Wie Kann Ich aufwachsen hat mit Zugehörigkeit zu tun?

00:08:19: Du brauchst Zugehörigkeit, um ernährt zu werden.

00:08:25: Man muss wissen oder man muss fühlen dass du dazu gehörst weil dann wirst du auch gestillt als Baby Dann wird sich um dich umsorgt, dann hast du ein Dach über deinen Kopf Weil du zu einer Familie gehörest.

00:08:39: also wir sind ja wirklich auch maßgeblich abhängig davon ob und wo wir dazugehören.

00:08:47: oder sagen wir so, unser Überleben ist ja maßgeblich abhängig davon ob und wo wir dazugehören.

00:08:56: Also Zugehörigkeit zu einer Gruppe hat auch wenn wir unsere ganze Entwicklung wie gesagt betrachten mit Schutz zu tun, mit Versorgung zu tun ,mit Überleben zu tun.

00:09:14: Und genau deshalb Sind wir auch so empfänglich für diese ganzen sozialen Signale, ob du wirklich angenommen wirst.

00:09:23: Ob du wirklich willkommen bist und ausgeschlossen wirst?

00:09:28: Das kennt unser Nervensystem ganz genau!

00:09:30: Weil unser Nervensystem seit Jahrtausenden... weiß.

00:09:35: und wie gesagt, unser Nervensystem ist alt.

00:09:38: Und sein Nervenystem hat sich nicht im Laufe der Zeit mitentwickelt und kommt irgendwie in diesen ganzen neuen modernen Leben klar.

00:09:45: nie!

00:09:46: Unser Nerven-System handelt immer noch so wie vor tausenden von Jahren.

00:09:52: Unser Nervensystem weiß einfach ganz genau ich muss wissen und ich muss scannen ob und wo ich dazugehöre weil meine Zugehörigkeit sichert mir mein Überleben Und deshalb kann soziale Ablehnung auch so starke Stressreaktionen auslösen.

00:10:13: Deswegen kann es auch sein, dass du wenn's nur bis sie in Richtung ja dann könntest du nicht mehr dazugehören, wenn du jetzt keine Ahnung was sagst deine Grenzen setzt irgendeine Fehler in der Öffentlichkeit machst oder sonst irgendwas.

00:10:27: Wenn ich sowas triggert bzw.

00:10:31: in dir eine starke Stressreaktion auslässt, dann ist es völlig normal bei all diese Situationen haben mit sozialer Ablehnung zu tun und soziale Ablehnung also abgelehnt werden ist für uns ein Nervensystem eines der schlimmsten Dinge die wir erleben können.

00:10:49: Und es ist nicht so, weil du jetzt irgendwie, keine Ahnung, traumatisiert bist oder was schief gelaufen ist in deiner Kindheit.

00:10:57: Oder sonst irgendetwas?

00:10:58: Nein das ist völlig normal!

00:10:59: Das ist evolutionär von unserem Nervensystem bewusst, völlig normal dass das Nervenystem schaut und wir dazugehören.

00:11:09: wie auch immer du sein musst um dazuzugehörn zu dieser Gesellschaft wenn ich eines mache meinen Coachings dann ist es unter anderem auch das aufarbeiten, was du glaubst oder wie du sein musst um dazuzugehören.

00:11:25: Um keine soziale Ablehnung zu erfahren weil so wie gesagt sozialer Ablehnung eines der schlimmsten Dinge ist die es für unser Nervensystem gibt und auch unser Selbstwertgefühl und unser Sicherheitsgefühl in uns können total eng mit sozialen Erfahrungen verbunden sein dich viele Menschen umgeben.

00:11:50: Wenn du sozial nicht abgelehnt wirst, wenn du eingebunden bist in die Gesellschaft dann hat es ja auch ganz viel damit zu tun dass du vielleicht eine schöne Selbstwerterhöhung bekommst.

00:12:05: Dich sicher fühlst!

00:12:10: Wichtig ist mir das du auch weißt so... Nicht jede Ablehnung wird vom Nervensystem wie eine tatsächliche Lebensbedrohung verarbeitet?

00:12:18: Ja also Wie gesagt, wenn du gesunde Zugehörigkeit lebst und leben kannst dann wird es dir auch nichts ausmachen.

00:12:28: Wenn du mal abgelehnt wirst damit hat ein grundsätzlich stabil reguliertes Nervensystem normalerweise.

00:12:39: Ich mag all diese Worte eigentlich nicht.

00:12:41: Aber ich sage das jetzt einfach mal so im Podcast, um dann keine großartige stundenlange Folge daraus zu machen.

00:12:48: Also ein grundsätzlich reguliertes Nervensystem hat im normalen Weise nicht so ein großes Problem damit wenn es dann einmal wirklich abgelehnt wird weil du relativ gut bei dir selbst bleiben kannst.

00:13:03: aber wichtig ist mir dass du auch weißt mit dieser Podcastfolge heute soziale Zurückweisung kann sich emotional und körperlich wirklich sehr, sehr bedrohlich anführen.

00:13:16: Stell dir mal einen Raum vor den du betrittst und niemand begrüßt dich alle ignorieren dich oder alle Kolleginnen werden zu irgendwas eingeladen nur du nicht!

00:13:27: Oder in einer Freundesgruppe werden so in seiner Witze gemacht und dann verstehst du nur du nichts?

00:13:34: Oder du äußerst eine andere Meinung als die meisten das haben und auf einmal wird es still Du bist ignoriert Oder du erzielst vielleicht was sehr persönliches, verletzendes Aufmachen des wie auch immer und bekommst dann eine abwertende Reaktion von jemand anderem.

00:13:56: Vielleicht weißt du rational dass du nicht in Gefahr bist Und trotzdem zieht sich vielleicht in dir etwas zusammen.

00:14:01: Dein Bauch zieht dich zusammen Du hast deinen Kloß im Heiß Du wirst unruhig Du beginnst zu grübeln Beginnst dich zu hinterfragen Möchtest dich vielleicht erklären und fühlst dich plötzlich klein.

00:14:14: Unser Körper reagiert auf soziale Unsicherheit bevor wir das irgendwie bewusst eingeordnet haben, weil wie gesagt soziale Sicherheit, soziale Zugehörigkeit wirklich zu einer Gruppe zu Gehören ist für unser System überlebenswichtig.

00:14:39: Das ist das, wie wir auf die Welt kommen und das ist das was wir lernen!

00:14:45: Und der spannende ist deine ganzen Erfahrungen, Entwicklungsalter in früheren Kindheitsjahren, sagen wir mal.

00:14:59: Deine ganzen Erfahrungen, deine ganzen Prägungen – all das trage maßgeblich dazu bei wie du lernst was zu tun musst um dazuzugehören weil wie gesagt nochmal als Kinder sind wir extrem auf Bezugspersonen angewiesen.

00:15:20: Wir lernen durch unsere Bezugspersonen und durch Erfahrungen, die wir mit unseren Bezugspersonen haben wie Beziehung funktioniert.

00:15:30: Und welche Verhaltensweisen eher auf Zustimmung oder Verbindung führen?

00:15:37: und welche Verhaltensweisen eher Ablehnung hervorrufen.

00:15:41: Und damit checkst du als kleines Kind schon, und dein Nervensystem speiert das ganz genau ab?

00:15:47: Aha so und so muss ich sein, damit ich dazugehöre weiterhin!

00:15:51: Damit ich lieb gehabt werde, damit sich um mich gekümmert wird, gesorgt wird wie immer.

00:15:58: Und vielleicht sind so mögliche Erfahrungen von dir.

00:16:01: hey Ich werde vor allem dann gelobt wenn ich brav bin.

00:16:05: Wenn ich brav bin, wenn ich ruhig bin und nicht weine oder keine Emotionen zeige, dann werde ich gelobt.

00:16:14: Oder dass du Aufmerksamkeit bekommst, wenn du ganz besonders gute Leistungen erbringst.

00:16:20: Wenn du etwas ganz besonders toll machst, dass du dann einfach gelobbt wirst.

00:16:26: Aufmerksamkeit kriegst die du vielleicht sonst von deinen Eltern nicht bekommen hast.

00:16:31: Vielleicht hast du aber auch die Erfahrung gemacht, dass deine Wut unerwünscht ist.

00:16:35: Dass deine Traurigkeit zu viel ist.

00:16:37: Das du ausgelacht wirst wenn du anders bist als andere.

00:16:43: Kinder können verdammt schlimm sein!

00:16:49: Vielleicht hast Du aber auch schon mal erlebt das du kritisiert wirst, wenn du Grenzen setzt also dass deine Grenzen nicht okay sind.

00:16:55: Dass du dann gemocht wirst Wenn du anderen hilfst oder dass du nur so lange akzeptiert wierst solange du keine Probleme machst.

00:17:07: Und genau daraus können dann so innere Überzeugungen entstehen, wie ich gehör dazu wenn ich unkompliziert bin.

00:17:16: Ich gehör da zu, wenn ich niemanden enttäusche!

00:17:19: Ich gehöre da zu.

00:17:19: und wenn ich viel leiste!

00:17:22: Wenn ich lustig bin, wenn immer helfe, wenn meine Bedürfnisse zurückstelle... ...wenn ich attraktiv bin, gut ausschaue, wenn keine Schwächen zeige, wenn mich anpasse, wenn sich unsichtbar mache, was auch immer.

00:17:35: Also, darfst auch gerne mal den Satz für dich beantworten.

00:17:38: Ich gehöre dazu wenn ich und höre einfach mal auf den ersten Impuls der da kommt.

00:17:48: Wichtig!

00:17:49: Auch hier wieder nicht jede solche Erfahrungen führen automatisch zu bestimmten Bindungsmustern oder zu Trauma oder sonst was.

00:17:56: ja das...ich glaube dass erwähne ich in diesem Podcast immer gut genug aber Wiederholte Erfahrungen können dennoch wirklich maßgeblich prägen, wie wir später soziale Situationen interpretieren.

00:18:15: Und was mir dazu so wichtig ist, dass diese Erfahrungen nicht nur dafür sorgen das wir lernen wie wir mit anderen in Verbindungen bleiben sondern wir lernen vor allem auch welche Teile von uns wir lieber nicht zeigen um eben in Verbindung zu bleiben um die soziale Sicherheit irgendwie zu sichern.

00:18:45: Und es gibt für mich so einen großen Unterschied zwischen dazu passen und dazu gehören, weil wenn du dazupassen möchtest dann bedeutet das für mich hey ich verändere mich!

00:19:02: Ich mache mich passend damit dich denn akzeptiert werden von anderen.

00:19:10: Zugehörigkeit heißt aber, ich kann mich zeigen wie ich bin und ich werde als das was ich bin oder wer ich bin auch wirklich angenommen.

00:19:21: Und ja natürlich passen wir uns im Alltag auch immer wieder an!

00:19:24: Das hat ja auch etwas mit Empathie zu tun

00:19:26: etc.,

00:19:27: mit emotionaler Intelligenz.

00:19:28: keine Frage da gehören ganz viele Faktoren dazu.

00:19:31: ihr wisst ich bin ein großer Fan davon in meinem Podcast immer alles mitein zu beziehen.

00:19:37: Wir passen uns im Alltag ja sowieso ganz oft an.

00:19:39: Wir nehmen Rücksicht, wir respektieren irgendwelche Regeln so wie wir das halt gelernt haben.

00:19:43: Wir gehen Kompromisse ein – es ist nicht automatisch ungesund keine Frage!

00:19:48: Die Frage ist aber viel eher passt du dein Verhalten bewusst an Situationen an oder hast du das Gefühl dass du dein eigentliches selbst verstecken musst nur um nicht ausgeschlossen zu werden?

00:20:07: Ich gebe euch ein einfaches Beispiel mit.

00:20:08: Ihr wisst, ich bin immer sehr offen mit meiner Geschichte und mit meiner Biografie.

00:20:13: Ich finde auch einfach dass das nichts ist wofür man sich schämen muss oder ähnliches.

00:20:16: aber es gibt so einen Menschen in meinem Leben... ...ich erwähne jetzt trotzdem nicht wer weil das muss jetzt nicht sein... ...aber es gibt einen Menschen im meinen Leben mit dem kann man nicht diskutieren.

00:20:30: also das ist so ein Mensch der fühlt sich von der Meinung anderer ganz schnell angegriffen Wenn du mal deine Meinung sagst und das ist eine andere als die, die dieser Mensch hat.

00:20:42: Dann kannst du dir sicher sein dass du mindestens eine Stunde anderthalb Stunden da sitzt ausgefragt wirst diskutiert wird mit dir bist du?

00:20:51: Und das ist der große der große Pain bei diesen Menschen.

00:20:54: für mich bist du quasi von deiner Meinung weggehst und seine Meinung akzeptierst.

00:21:00: Und diese Meinung auch annimmst, da gilt wirklich nur das was dieser einen Mensch denkt.

00:21:08: Das weiß ich, ein Mensch der mir trotzdem unfassbar wichtig ist den ich unglaublich liebe, der zu meiner Kernfamilie gehört die nicht einfach mit dem würde ich jetzt nie in Kontakt erbrechen oder so.

00:21:21: Aber ich weiß, okay?

00:21:22: Ich passe meinen Verhalten sehr bewusst an und gehe mit dieser Person nicht in Diskussion.

00:21:28: Aus dem einfachen Grund, dass das nichts bringt – das weiß ich!

00:21:33: Dass es vor allem mir nichts bringt, dass ich müde werde, dass es mir jeglicher Energie raubt und dass ich mir einfach denke du tust mir irgendwo leid weil du kannst... scheinbar gar nicht damit umgehen, wenn eine andere Person eine andere Meinung hat.

00:21:46: Und das triggert diesen Menschen so sehr und da kann ich mich auch bewusst anpassen und diesen Menschen dann einfach bei gewissen Gesprächen aus dem Weg gehen oder mit ihm gewisse Sachen einfach nicht diskutieren oder ganz bewusst sagen durchsteigt aus dieser Diskussion jetzt aus interessiert mir nicht.

00:22:01: wie auch immer reden wir über was anderes so dass ist bewusst verhalten an passen.

00:22:07: aber früher zum beispiel habe ich sehr lange das Gefühl gehabt, Ich kann nichts ansprechen was ich mir denke.

00:22:14: Ich kann nicht zu meiner Meinung stehen.

00:22:17: Ich muss mich selber so richtig unterdrücken nur damit ich von diesen Menschen geliebt werde und ja nicht ausgeschlossen werde.

00:22:23: Und das ist ein sehr großer Unterschied.

00:22:25: heute entscheide ich bewusst wie ich mit dieser Person umgehen will.

00:22:29: Früher war das so richtig okay?

00:22:30: Ich muss Mich klein machen weil diese Person ist so groß und dass es ein riesiger Unterschied Diesen Unterschied ist aber so spannend, weil diesen Unterschied leben unfassbar viele Menschen in unserer Gesellschaft.

00:22:46: Weil wie oft wird über einen Witz gelacht der eigentlich vielleicht verletzend ist?

00:22:53: Wie oft werden Männer zum Beispiel bei Missuginen Aussagen nicht kommentiert obwohl Missugine Aussagen einfach scheiße sind!

00:23:03: Wie oft sagst du vielleicht ja, obwohl du nein meinst.

00:23:06: Wie oft stimmst du einer Meinung zu die du aber eigentlich gar nicht teilst?

00:23:11: Wie oft verschweigst du deine eigenen Interessen, weil du Angst hast, dass das irgendwie seltsam ist oder komisch wirkt?

00:23:19: Oder du dafür verurteilt wirst.

00:23:21: Wie oft spielst du die Starke, obwohl du vielleicht sehr wohl Unterstützung brauchst?

00:23:26: Wie oft machst du dich kleiner nur damit sich kein anderer bedroht fühlt?

00:23:34: Wie oft erzählst du vielleicht nichts von deinen Erfolgen, weil du Angst davor hast egoistisch zu wirken, eingebildet zu wirk'n oder Angst dvor hast das irgendwann neidisch wird.

00:23:46: Und es ist so spannend!

00:23:47: Weil genau da passiert dieses Paradoxe was ich am Anfang gesagt hab Du kannst dann vielleicht Akzeptanz bekommen von Menschen Ja Aber trotzdem wirst du dich nie Wenn du diese Muster fährst die ich gerade aufgezählt habe Wirst du nicht zugehörig fühlen Weil du quasi dein wahres Sein nicht zeigst, sondern dich einfach anpasst um akzeptiert zu werden.

00:24:12: Und so darf sie wirklich mal Gedanken machen.

00:24:16: oder vielleicht hast Du dir diesen Gedanken schon gedacht würden Dich die Menschen mit denen du dich umgibst auch mögen wenn Sie wüssten wie du wirklich bist.

00:24:31: weil Es ist auch spannend so, manchmal geht es ja gar nicht darum dass du abgelehnt wirst für irgendetwas.

00:24:37: Meistens geht's eigentlich gar nicht daran was du abgelehnt wierst.

00:24:40: weil wie oft hast Du dir vielleicht selber schon gedacht?

00:24:44: Ja dafür werde ich sicher abgelehnd und dann hast du vielleicht irgendeine gute Erfahrung gemacht wo du dir gedacht hast demnach in ein alter und Ich habe dafür befürchtet abgelehnen zu werden.

00:24:54: Also es geht gar nicht, manchmal wird ja die Person gar nicht abgelehnt sondern sie befürchtet Ablehnung bevor sie sich überhaupt gezeigt hat.

00:25:03: Weil wir eben gelernt haben uns anzupassen um diese möglichen Ablehnung überhaupt irgendwie aus dem Weg zu gehen weil das ist ja ein mega unangenehmes Gefühl.

00:25:15: Und natürlich, es gibt in unserer Gesellschaft ja wirklich auch tatsächlich Gruppen, in denen an das sein abgewertet wird oder bestraft wird.

00:25:23: Das dürfen wir auf gar keinen Fall verwechseln.

00:25:24: also es gibt ja auch extrem rassistische Gruppen rechtsradikale Gruppen misogienekruppen was auch immer!

00:25:30: Also das gibt's ja auch, ich möchte Sie jetzt auf keinen Fall wie schön reden dass da alles irgendwie mit einem Inneren zu tun hat?

00:25:36: Gar nicht!

00:25:37: Also auch hier wieder kleiner Triggerwarnung nennt man das nicht.

00:25:44: Wie nennt man denn das?

00:25:47: Ich weiß es jetzt nicht.

00:25:49: Aber einfach kleine Markierung hier, dass ich natürlich mir sehr bewusst bin, dass es Gruppen gibt die tatsächlich andere Menschen ablehnen.

00:25:58: Das ist sehr klar!

00:26:00: Aber vielleicht hast du in deinem normalen Alltag aber nur die Befürchtung vor Ablehnung weil du gelernt hast, dass du dich anpassen musst.

00:26:10: und das ist so spannend weil dann People-Pleasing vor allem auch Wahnsinnig viele Menschen da draußen kennen People Pleasing.

00:26:17: Ich habe auch ganz viele People Pleaser bei mir in der Beratung, bei People Pleasings.

00:26:22: ein Versuch ist zu Gehörigkeit zu sichern!

00:26:28: Wir wollen Konflikte vermeiden, wir möchten gemocht werden.

00:26:31: Wir wollen niemanden enttäuschen und übernehmen Verantwortung für die Stimmung anderer.

00:26:35: Wir sagen ja obwohl wir keine Kapazität haben, wir entschuldigen uns ständig, wir versuchen möglichst angenehm zu sein nicht unbedingt weil wir einfach zunett sind sondern manchmal weil wir wirklich gelernt haben.

00:26:46: wenn andere zufrieden mit mir sind ist mein Platz in dieser Gesellschaft sicher!

00:26:51: Ist mein Platz In dieser Familie sicher?

00:26:54: Ist meinplatz in dieser Freundesgruppe

00:26:56: sicher?!

00:26:59: Und vielleicht bist du genau immer die Person, die zuhört.

00:27:02: Die hilft, die organisiert, die einspringt.

00:27:04: und irgendwann fragst du dich, hey würde ich eigentlich überhaupt noch dazugehören wenn nicht aufhören?

00:27:09: Würde immer verfügbar zu sein!

00:27:14: Und das ist eine spannende Frage weil Zugehörigkeit ganz oft mit Selbstwert- und Leistung verschwimmt.

00:27:22: Darauf werde ich übrigens in einer anderen Podcastfolge noch eingehen dass Stress für ganz viele so ein Flexi ist.

00:27:29: Leistung für ganz vieler ein Flexis.

00:27:33: Dabei dürfen wir uns wirklich Gedanken drüber machen.

00:27:35: Würdest du noch dazugehören, wenn du mit deiner ständigen Anpassung und deinen People-Bleasing aufhörst?

00:27:46: Weil sind mal ehrlich was passiert langfristig!

00:27:49: Wenn du ständig drauf achtest, was andere brauchen oder was andere erwarten oder was Andere gut finden Du verlierst den Kontakt zu deinen eigenen Bedürfnissen.

00:28:00: Und auch hier wieder das wird uns antrainiert.

00:28:04: Das wird uns von klein auf antrainiert.

00:28:07: Von klein auf wird uns antrainieren, dass wir um selber verlassen müssen, um nicht verlassen zu werden!

00:28:16: Von klein aus wird uns an trainiert, nicht auf unsere eigenen Bedürfnisse zu achten.

00:28:20: Von kleinen auf wird es uns antrainiert, in unseren eigenen Grenzen zu überschreiten weil Erschöpfung gibt's keine.

00:28:30: Vielleicht weißt du manchmal nicht einmal mehr, was du selber willst.

00:28:34: Weil du dich schon so lange anpasst weil dir beigebracht wurde dass du nur zugehörig bist wenn du dich anpasste.

00:28:44: vielleicht fühlst du dich auch nicht wirklich gesehen?

00:28:47: Weil wie solltest du dich denn gesehen fühlen Wenn die einzige Strategie dazu zu gehören in deinem Leben ist dich nur anzupassen?

00:28:55: Dann kannst du dich nicht gesehen füheln.

00:28:57: bei gesehen fühle ich mich dann wenn ich wirklich mein echtes Ich zeige und dafür dann auch noch Also in meinem echten Sein, mit meinem ekten Sein dazugehöre.

00:29:09: Und wie gesagt vielleicht bist du vom Menschen umgeben und trotzdem einsam.

00:29:16: Wir passen uns an um Verbindung zu unterhalten... Zu unterhalten!

00:29:22: Wir passend uns an Umverbindung zu erhalten und verlieren aber dadurch manchmal die Verbindung zum uns selber Weil man die ganze Zeit eigentlich nur beobachtet, okay wie ist die Reaktion von wen anderen?

00:29:38: Wie ist die Stimmung vom Anderen?

00:29:39: Wie sind die Aussagen vom Anderem?

00:29:41: enttäuscht da jetzt wohl niemanden.

00:29:43: Wie wirke ich denn gerade auf andere?

00:29:49: und diese Angst vor Ablehnung kann man nicht einfach wegdenken weil Ich möchte aus dieser podcast Folge gar keine auf gar keinen Fall so eine.

00:29:59: sei einfach du selbst Und sei einfach dein heuer selbst und lieb dich einfach selbst vorgemacht.

00:30:04: überhaupt nicht Weil ich diese ganzen pauschalisierten Aussagen sowas von verwerflich finde, als wie viel tiefer greifend ist es das du einfach nur selbst liebe lernen musst.

00:30:18: Damit ihr egal ist was andere von dir denken, dass sie völliger blöd sind.

00:30:21: So viele Leute sitzen bei mir in den Coachings und kommen mit dem Ziel im ersten Coaching ja ich möchte das mir egal ist etwas anderes von mir denken.

00:30:35: psychischen, nervensystemisch anatomische Entwicklung technisch gar nicht möglich.

00:30:41: Und es wird nie egal sein was andere denken weil wir genau wissen das ist wichtig was andere denn nur zuzugehören.

00:30:50: Das klingt wirklich schön.

00:30:52: Sei einfach du selbst, lieb dich einfach selbst und es ist für Menschen nicht so einfach.

00:30:57: wenn jemand wiederholt erlebt das anders sein Grenzen setzen eigene Bedürfnisse zur Ablehnung geführt haben dann kann authentisch sein und sich selber erlieben.

00:31:07: und ich zeigen so wie du bist mit wahnsinnig viel Unsicherheit verbunden sein.

00:31:13: Und diese Angst ist nicht einfach irrational.

00:31:15: Sie hat eine Geschichte, sie ist Teil deines Seins und das muss unbedingt berechtigt werden.

00:31:26: Du musst aufhören dich darum zu kümmern was andere von dir denken.

00:31:32: Das ist viel zu kurz gedacht!

00:31:34: Wir sind soziale Menschen.

00:31:35: es ist normal dass uns die Meinung anderer wichtig ist.

00:31:41: Das Ziel ist es nicht vollkommen unabhängig von anderen Personen zu werden, sondern dass du wirklich auch verstehst, ich möchte dazugehören dürfen ohne das mein gestampter Selbstwetter davon abhängig ist wie andere auf mich reagieren.

00:32:00: Und ich möchte da unbedingt noch einen Punkt einbauen der mir sehr wichtig ist.

00:32:06: Nicht jeder Ort ist ein Ort für Zugehörigkeit.

00:32:11: Vielleicht versuchst du schon jahrelang in eine Gruppe hineinzupassen wo du dich eigentlich gar nicht wohlfühlst, wo du vielleicht gar nicht dazu gehören willst oder gar nicht dazugehören musst.

00:32:24: Wir arbeiten so oft daran interessanter zu werden, attraktiver zu werden unkomplizierter zu werden erfolgreicher zu werden weniger sensibel zu sein mehr auszuhalten.

00:32:36: aber wir stellen uns selten die Frage ist es überhaupt ein Umfeld in dem ich mich wohl fühlen und entwalten kann?

00:32:44: Weil vielleicht ist nicht jede Gruppe für dich, vielleicht muss ich auch einfach nicht von jedem Menschen gemocht werden.

00:32:50: Vielleicht bedeutet Ablehnung anderer ja gar nicht das mit mir was Falsches?

00:32:57: Vielleicht kann Zugehörigkeit auch einmal bedeuten bestimmte Räume zu verlassen und sich einen anderen zu suchen!

00:33:08: Und natürlich Es ist wichtig, nicht bei jeder Unsicherheit sofort wegzulaufen.

00:33:12: Wir dürfen sehr wohl lernen in guten Beziehungen und sicheren Beziehung.

00:33:16: Dazu habe ich auch schon Podcastfolgen aufgenommen mehr von uns zu zeigen obwohl man vielleicht zuerst mal unsicher essen sich das unangenehm fühlt.

00:33:24: Ich bin früher vor jeglicher Beziehungsweg gelaufen mein Mann mit dem ich heute verheiratet bin und von dem mich gerade das zweite Kind in meinem Bauchtrag den hab ich auch einmal verlassen aus Unsicherheits.

00:33:36: Also ja, man muss nicht jedes Umfeld immer verlassen.

00:33:39: Keine Frage, aber du darfst es sehr wohl darüber Gedanken machen ob Du wirklich zu den Menschen bei denen du dich vielleicht anpasst oder mit denen du zu tun hast ob du da wirklich dazu gehören willst Ob das menschen sind deren liebe du auch wirklich haben willst weil sie so toll sind und was auch immer.

00:34:02: Das ist so Teil von echter Zugehörigkeit, das ist der erste Schritt.

00:34:07: Nämlich die eigenen Zugehöhrigkeitsbedingungen habe ich sie genannt einmal zu erkennen wirklich dir die Frage zu stellen was glaube ich tun oder sein zu müssen damit andere mich mögen.

00:34:23: darfst auch gerne mal die Sätze vervollständigen.

00:34:26: Ich gehöre dazu wenn ich werde abgelehnt Wenn ich ich darf anderen nicht zeigen dass ich Damit Menschen mich mögen, muss ich spul gerne noch mal hinter und beantworte diese Sätze für dich.

00:34:48: Und dann kannst du überprüfen, woher kommt denn diese Überzeugung?

00:34:52: Ist sie heute überhaupt noch zutreffend?

00:34:54: Gilt die bei wirklich allen Menschen oder nur bei einer bestimmten Gruppe von Menschen?

00:34:59: welche Erfahrungen sprechen denn vielleicht dagegen dass du so sein musst das diese Glaubenssätze existieren?

00:35:07: Dann darfst du im zweiten Schritt kleine Momente von Authentizität üben, weil du musst natürlich nicht von heute auf morgen dein ganzes Leben umkrempeln und liebe dich selbst und sei einfach wie du bist bla bla bla.

00:35:19: Sondern vielleicht sagen wir wirklich versuchen eine andere Meinung einfach freundlich auszusprechen oder eine Einladung ablehnen oder deinen eigenen Wunsch äußern oder zugeben wenn man was nicht weiß oder um Unterstützung bitten und dann anschließend beobachten tatsächlich passiert.

00:35:43: und was habe ich befürchtet, was passiert?

00:35:46: Weil in ausreichend sicheren Beziehungen kannst du mit sowas beginnen.

00:35:52: Beginne bitte nicht in Umfeldern, in denen Offenheit wirklich Nachteile mit sich bringt!

00:35:58: Also wie gesagt, ich hab auch so Menschen wo ich genau weiß.

00:36:02: okay wenn ich da jetzt voll offen bin oder voll meine Meinung sagt, voll meine Grenzen setzt dann bringt mir das ein Achteileraub mehr Energie wie auch immer aber wenn du in ausreichen sicherem Beziehung damit beginnst dann wird der Nervensystem das lieben.

00:36:17: Und du darfst auch wirklich so im dritten Impulse, im drittem Schritt mal erkennen den Unterschied zwischen echter und erkaufter Akzeptanz.

00:36:31: Frag dich wirklich mal.

00:36:32: Mag mich diese Person auch, wenn ich mal nicht hilfsbereit bin?

00:36:36: Darf ich einer Person widersprechen?

00:36:38: Darfe ich einen schlechten Tag haben oder muss ich mich ständig beweisen?

00:36:43: Interessiert sich die Person vielleicht auch für meine Bedürfnisse?

00:36:50: Können deine Verbindungen, die du lebst, auch Konflikte aushalten?

00:36:55: Und nein, nicht jede Beziehung muss alle Bedürfnisse erfüllen.

00:36:58: Keine Frage über eine längere Zeit!

00:37:01: Sollte Zugehörigkeit nicht ausschließlich von deiner Leistung oder Anpassungen abhängen?

00:37:07: Sondern da braucht es schon sehr viel Sicherheit, dass du sein darfst, wer du bist, weil dann fühlst Du Dich wie gesagt auch zugehörig.

00:37:17: und ein weiterer Impuls den ich dir mitgeben möchte für echte Zugeherigkeit ist gestalte Zagehörigkeiten aktiv.

00:37:25: Zugehörigkeit entsteht nicht nur dadurch, wenn wir uns selber akzeptieren und love yourself und hire self und keine Ahnung was.

00:37:32: Wir brauchen ja auch tatsächlich soziale Erfahrungen!

00:37:36: Pflege deine Freundschaften, geh in Verbindung, initiiere Kontakt entdecke Gemeinsamkeiten mit Menschen.

00:37:46: Begegene wiederholten Menschen bring dich in Gemeindschaften ein Zeig du auch Interesse an anderen.

00:37:55: Sei verlässlich, baue eine Verlässlichkeit auf und dann teile kleine Momente von Verletzlichkeit.

00:38:05: Zugehörigkeit ist nicht nur ein Gefühl was wir in uns herstellen sie wächst ja natürlich auch durch die Beziehungen die wir leben.

00:38:18: Und im letzten Schritt darfst du lernen mit Ablehnung auch wirklich umzugehen.

00:38:25: Es ist nicht das Ziel, dass sich Ablehnungen nicht mehr verletzen.

00:38:28: Dass es dir egal ist was andere von dir denken sondern Das Ablehung natürlich dir wehtun darf ohne dass du daraus ableiten musst als mensch falsch zu sein und dass Du dich wieder anpassen musst.

00:38:41: Erkenn doch deine Schmerz an wenn du abgelehnt wirst.

00:38:43: sehr auch völlig berechtigt.

00:38:45: aber Stellen nicht sofort eine gesamte Persönlichkeit in Frage.

00:38:49: Du musst lernen Situationen differenziert zu betrachten.

00:38:55: Da kann man übrigens ganz super sowas in Therapien natürlich auch aufarbeiten.

00:38:59: Es ist ja auch super, super schwer da alleine tiefer zu tauchen!

00:39:06: Also vielleicht ist der wichtigste Gedanke von dieser Gesamt- und Podcastfolge das Zugehörigkeit nicht nur im Außenbeginn sondern dass du wirklich weißt... Ja wir brauchen andere Menschen.

00:39:21: Wir können ZugeHörigkeit durch Selbstliebe alleine ersetzen, aber wir können vor allem auch lernen uns nicht jedes Mal selbst abzulehnen wenn jemand anderes uns nicht bestätigt und innere Zugehörigkeit bedeutet Du nimmst deine Gefühle ernst, du nimm's deine Bedürfnisse ernst.

00:39:47: Du erlaubst dir anders sein zu dürfen!

00:39:49: Ich darf Fehler machen.

00:39:51: ich muss nicht überall hineinpassen.

00:39:53: Ich kann mich mit anderen verbinden ohne mich aufgeben zu müssen.

00:39:57: Ich darf mich verändern ohne mich zu verleugnen.

00:40:00: Ihr müsst nicht von jedem Menschen da draußen verstanden werden und vor allem ihr möchtet nur irgendwo dazugehören sondern ich möchte dort dazu gehören wo ich mich nicht dauerhaft verstecken muss.

00:40:19: Als kleiner Abschluss noch mal zurück zur Ausgangsfrage, wo ich gesagt habe was wenn wir so sehr dazugehören wollen dass wir anfangen uns selbst zu verlassen.

00:40:27: Vielleicht besteht Entwicklung nicht darin irgendwann keine Angst mehr vor Ablehnung zu haben.

00:40:33: wie gesagt das ist meiner Meinung nach unmöglich und der Anführungszeit nichts ist so möglich.

00:40:39: aber das sollte ja nicht das Ziel sein.

00:40:43: vielleicht besteht es Ziel darin dass wir diese Angst wahrnehmen können abgelehnt zu werden, ohne jedes Mal der Angst an die Entscheidung darüber zu überlassen wer wir sein dürfen.

00:40:58: Dass wir lernen echte Beziehungen zugestalten und dass wir erkennen welche Menschen uns wirklich gut tun das wir nicht jede Form von Anpassung mit Verbindungen verwechseln Und dass wir uns nicht ständig selber kleiner machen müssen nur um einen Platz in dieser Gesellschaft zu bekommen.

00:41:21: Ich glaube das Zugehörigkeit Dazu da ist, einen Ort zu finden an dem du perfekt hineinpasst.

00:41:33: Sondern ich glaube Zugehörigkeit bedeutet vor allem Menschen und Räume zu finden in denen wir aufhören dürfen Teile von uns zu verstecken.

00:41:49: Ich hoffe dir hat diese Podcast-Folge gefallen!

00:41:51: Ich hoffe sie hat was mit ihr gemacht.

00:41:53: Sie hat was in dir ausgelöst.

00:41:54: Sie hat dich zum Nachdenken gebracht.

00:41:56: Was auch immer Ich würde mich riesig freuen über ein Kommentar oder über deine Gedanken dazu.

00:42:02: Teile die super gerne mit mir!

00:42:03: Du darfst auch sehr gerne, wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat mal unten in den Show Notes auf meine Website klicken.

00:42:10: ich habe da einen gratis Workshop der nennt sich der Nervensystem Code wo ich dir auch nochmal ganz genau meinen Code mitgebe für ein reguliertes Nerven System das ja dann im besten Falle nicht mehr nur in Anpassung schwebt, sondern vor allem auch echte sichere Zugehörigkeit leben kann.

00:42:29: Hol dir unbedingt diesen kostenlosen Workshop-Downloader den dir... Schau dir meinen Nervensystem-Code an!

00:42:36: Downloade die auch super gerne meinen Nervensystem Guide wo ich dir auch nochmal so nervensystemzustände näher bringe.

00:42:43: ja Ich habe ganz viele tolle Angebote zu echter Zugehörigkeit.

00:42:49: Ich würde mich freuen, wenn du die supergerne Download hast!

00:42:52: Ja ich freue mich mit euch auszutauschen auch wieder über dieses Thema.

00:42:56: Ich freu mich, wenn ihr den Podcast bewertet, teilt das einer Freundin schickt, die vielleicht es auch einmal hören muss.

00:43:03: und ja dann wünsche ich euch jetzt alles.

00:43:07: alles Liebe für die nächsten Tage.

00:43:08: wir hören uns circa in einer Woche wieder und bis dahin Bye.