EMOTIONSKOMPASS - Emotionale Selbstregulation, Nervensystem & innere Sicherheit

EMOTIONSKOMPASS - Emotionale Selbstregulation, Nervensystem & innere Sicherheit

Transkript

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00:00:01: Hallo, my love und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge im Podcast Emotionskombass.

00:00:08: Ich freue mich riesig, dass du eingeschaltet hast das du mir heute wieder zuhören möchtest.

00:00:12: ich bin die Bette, ich bin Psychosoziale Beraterin in Chanton und online Und ja!

00:00:18: Bin dein Host von diesem Podcast und möchte euch in diesem Podcast einfach alles Mögliche an Tools und Gedanken und Erkenntnissen mitgeben, die ihr zum Thema nehmt Nervensystemregulation, aber auch zum Thema innere Kindteilung, Trauma-Integrierung etc.

00:00:38: gebrauchen können.

00:00:39: und heute geht es wieder um ein sehr cooles Thema und zwar um einen Konflikt den jeder Mensch in sich kennt, den aber kaum einmal jemand so benennt.

00:00:54: und seitdem ich das erste Mal von diesen Konflikt mehr oder weniger erfahren habe, vor allem von diesen Mustern mehr oder minder erfahren hat sich einiges für mich gelöst bzw.

00:01:07: sehr viel mehr Verständnis gebracht in Bezug auf wie wir unsere Muster entwickeln und wie einfach unsere Schutzmechanismen entstehen.

00:01:20: Und genau aus diesem Grund möchte ich dir heute auch diese Erkenntnisse mitgeben weil du dir glaube ich sehr viel davon mitnehmen kannst.

00:01:29: Ich würde sagen, wir starten rein und schauen uns an.

00:01:32: welchen Weg hast du gewählt?

00:01:34: Anpassung oder Autonomie?

00:01:37: Ganz viel Spaß!

00:01:41: Wie bereits erwähnt Anpassung oder Autonomie?

00:01:46: auf diese Frage wirst du wahrscheinlich ja sofort eine Antwort haben.

00:01:51: Ob Du eher der Anpassungsmensch oder der Autonomiemensch bist, ich möchte trotzdem in dieser Podcastfolge einfach ein bisschen auf dieses Thema eingehen weil es Super, super wichtig finde ich.

00:02:01: zur Verständnis einfach wie du vielleicht bist.

00:02:05: Wie du vielleicht wirkst?

00:02:06: Wofür du dich entschieden hast zu leben und dass es ganz, ganz oft darum geht quasi das Gegenteil zu lernen also die Anpassung, die Autonomie lernen darf und dass die Autonomie die AnPassung lernen darf auf gesunde Arten und Weißen.

00:02:21: Ich möchte in allererster Linie mal darüber sprechen was ich mit dieser Anpassungen, mit der Autonomien überhaupt meine.

00:02:29: Es ist ja so, wir kommen als Kinder auf diese Welt und wissen ganz genau okay oder merken zumindest relativ schnell.

00:02:39: Ich komme alleine nicht klar.

00:02:41: also ich muss mir irgendwie verständigen, ich muss kommunizieren, ich muß schreien, ich musst weinen, was auch immer tun, also schreiens sowieso.

00:02:50: in den ersten erleben sie ja ein ganz großes Thema und dann auch wenn die Kinder zu sprechen anfangen, sie merken einfach immer wieder oder wir merken als Kinder immer wieder hier.

00:03:01: Wir sind abhängig davon wie unser Umfeld auf uns reagiert oder zumindest wir sind abhängig von unserem Umfeld.

00:03:09: Wir brauchen unseren Umfeld damit überleben können.

00:03:15: Wir brauchen jemanden der für uns kocht, wir brauchen jemandem der uns wäscht, wer die Wäsche wascht und wer uns anzieht.

00:03:22: Wenn wir noch nicht laufen können, wer uns von A nach B trägt, dann brauchen wir jemanden, der uns beim Überleben helfen kann.

00:03:37: Wie soll ich sagen?

00:03:39: Diese Zeit, wo die Kinder einfach merken und wissen hey ich bin vom Außen abhängig.

00:03:45: In dieser Zeit basiert unfassbar viel in uns, in unserem Nervensystem.

00:03:50: Also man sagt ja auch in den ersten drei Lebensjahren werden die meisten neuronalen Verbindungen in unseren Kopfverknüpft.

00:03:57: in den erstens sechs bis sieben Lebensjahren entstehen alle allerwichtigsten Schritte, die allerwichtigsten Glaubenssysteme.

00:04:06: in uns ist bewusst Glaubensystem und nicht Glaubesatz weil der Glaube über sich selbst ist ja ein ganzes System in den Sätzen und wir wissen einfach, okay... Wir brauchen das Außen, damit wir jemand sind.

00:04:25: Wir brauchen es außen, um Feedback zu bekommen und wachsen erst in der Schulzeit ein bisschen unabhängig vom Außen auf.

00:04:33: Wir sind dann ganz viel getrennt von den Eltern.

00:04:36: Wir kriegen da ganz viele verschiedene Erziehungsstile und Lehrer mit.

00:04:42: Da beginnt diese Vielfältigkeit.

00:04:46: Aber grundsätzlich in den ersten sechs bis sieben Lebensjahren zu wichtigsten ersten drei Lebensjahre sind maßgeblich von unseren Eltern und unserem Umfeld abhängig.

00:05:03: Für Akkint ist Bindung keine romantische Idee.

00:05:08: Also für ein Kind ist ja Bindung wirklich Biologie, ein Kind braucht Verbindung nicht nur emotional sondern wirklich existenziell.

00:05:18: also Nähe und Verbindung bedeutet für einen Kind Schutz.

00:05:23: das war es ganz genau.

00:05:24: okay wenn da jemand mit mir in Verbindung bleibt.

00:05:27: wenn der jemand in meiner Nähe bleibt dann bin ich sicher Zugehörigkeit, Verbindung bedeutet also wirklich zu überleben.

00:05:37: Nur so funktioniert für uns als Kinder das Leben!

00:05:42: Und ich weiß nicht, wenn ihr Kinder habt.

00:05:43: Vielleicht habt's auch schon mal so eine Krisensituation gehabt wo ihr dann euren Kind irgendwie angedroht habt die Bindung zu unterbrechen?

00:05:50: Vielleicht hat es schon einmal so eine Situation gegeben wo du dann einfach zu deinem Kind gesagt hast ja dann geh halt alleine oder Dann war es auch immer.

00:05:59: ich gehe jetzt und mir reicht und ich mag nicht mehr und ihr werdet merken so das sind die Momente wo die Kinder am allermeisten durchdrehen und wirklich schreien anfangen und Angst haben.

00:06:09: aber wieso?

00:06:11: Weil es darum geht, dass das Kind ganz genau checkt.

00:06:14: Warte mal die Verbindung zu der Person, die ich brauche um zu überleben ist in Gefahr.

00:06:19: Also ein Kind muss nicht bewusst verstehen hey Ich kann meine Dinge auch alleine regeln Das entwickelt sich ja erst viel viel später In so vier fünf Jahren.

00:06:29: Da kriegen sie dann quasi den eigenen Willen und merken Hey Es gibt einen ich Es gibt ein du.

00:06:34: Aber für ein Kind sind in ersten drei Lebensjahren vor allem Dass ich maßgeblich abhängig vom Du.

00:06:40: So, und wenn du dann ein Kind anrost, ich gehe jetzt sicher nicht mit dir mit oder ich bin nicht mehr da.

00:06:45: Oder wie immer, dann glaubt das Kind in so einer maßgeblichen Gefahr zu sein dass es vielleicht stirbt.

00:06:51: Und dann passen sich meistens oder ganz oft Kinder an.

00:06:57: sie merken einfach hey okay so wie ich jetzt bin so ist die Verbindung irgendwie zu der Person die braucht zum Überleben.

00:07:04: die ist unterbrochen.

00:07:05: und dann sucht er kind halt einfach.

00:07:09: Ja, es kennt.

00:07:10: Es sucht.

00:07:11: Es lernt und beobachtet.

00:07:12: Hey wann?

00:07:13: Was muss sie denn tun damit die Mama wieder entspannt ist?

00:07:17: Wann genau wird der Papa vielleicht leise?

00:07:20: Wanne bin ich zu viel?

00:07:22: Wannen bin ich brav genug?

00:07:23: Wollen werde ich geliebt!

00:07:25: Wann bekomme ich

00:07:26: Liebe?!

00:07:27: Und wann vor allem verliere ich die Verbindung?

00:07:29: Also was tue ich, damit's die Verbindung verloren geht?

00:07:34: Das checken dann Kinder und wissen dann ganz genau, okay das darf ihr auf keinen Fall mit damit quasi ich immer in Verbindung bleibe.

00:07:42: Einfaches Beispiel nehmen wir an, du würdest immer aufs Zimmer geschickt wenn du geweint hast das gemerkt.

00:07:48: boy musst jetzt alleine ins Zimmer gehen so und Ein Kind wird dann immer zwei Richtungen wählen.

00:07:56: Die eine Richtung ist die Anpassung, nämlich ich bin einfach lieb und brav und artig damit ich in Verbindung bleibe.

00:08:03: das heißt Ich weine einfach nicht mehr.

00:08:06: Ich unterdrücke einfach meine Gefühle.

00:08:09: Ja, ich bin ein Vorzeige-Kind.

00:08:11: Bin einfach ein ruhiges Kind, ein braves Kind.

00:08:14: Sagt man ja ganz gerne dann im Nachhinein über die Menschen, die die AnPassung wählen?

00:08:18: Da war immer so brav!

00:08:23: oder die Kinder wählen den Weg der Autonomie.

00:08:28: den Weg von, okay und jetzt muss ich irgendwie alleine klarkommen.

00:08:32: Und wir nehmen wieder dieses Beispiel her vom Ich wurde ins Zimmer geschickt.

00:08:37: Genau da entsteht diese Entscheidung von hey muss sich mich anpassen also muss ich einfach weniger weinen damit ich geliebt werde.

00:08:46: oder ist mir das wurscht?

00:08:48: Und ich versuche einfach alleine klarzukommen alleine meine Gefühle zu durchstehen und dann halt irgendwann wieder in Verbindung mit Mama und Papa zu gehen So, und... Da Gabor Mathe, ich weiß nicht ob ihr den kennt der schreibt umfassbar tolle Bücher.

00:09:03: Der hat schon einmal sehr, sehr treffend gesagt Kinder opfern im Zweifel immer die eigene Authentizität um die Bindung nicht zu verlieren.

00:09:13: das heißt wenn ein Kind spürt dass seine Wut zur Konflikt führten.

00:09:21: Wenn eine Kind merkt es sei Wut zu konflikten führt dann wird's vielleicht einfach still So.

00:09:29: Und wenn ein Kind erlebt, dass seine Bedürfnisse als anstrengend erlebt werden oder als anstringend angenommen werden, dann wird es vielleicht wirklich einfach keine Bedürfenisse mehr irgendwann brauchen und alleine klarkommen!

00:09:45: Wenn ein Kind merkt, dass Leistung Liebe bringt, dann wird es einfach versuchen die perfekte Leistung zu bringen.

00:09:53: Wenn ein kind merkt das Harmonie am sichersten ist, dann wir zum People-Bleaser.

00:09:58: Dann wird immer dafür sorgen, dass ja Harmonie in der Familie herrscht.

00:10:03: und das machen Kinder nicht weil sie irgendwie zu schwach sind sondern weil Bindung auf welche Art auch immer Wichtiger ist als die Selbstverwirklichung, wenn man klein ist.

00:10:18: Das Problem ist einfach nur das was man damals sich so aus Muster angeeignet hat.

00:10:22: Es wird später ganz oft zu unseren eigenen Gefängnissen.

00:10:26: Also dann sitzen Erwachsene oft in Beziehungen, in Jobs und Freundschaften fest und wissen plötzlich irgendwie nicht mehr warum sie sich so leer fühlen.

00:10:34: ja weil sie sich ständig angepasst haben vor allem die Leute, die die Anpassung wählen.

00:10:39: Die sagen ständig ja obwohl sie eigentlich nein meinen.

00:10:43: Sie sind immer für alle da.

00:10:45: Das fühlt sich irgendwie innerlich eigentlich gar nicht so gut an, aber ich pass mir einfach den anderen an.

00:10:52: Wir funktionieren, wir leisten – wir versuchen irgendwie einfach alles in Harmonie zu halten und werden dann als zuverlässig und lieb und unkompliziert vor allem auch beschrieben besonders wenn wir uns

00:11:06: anpassen.".

00:11:07: Und wenn wir uns diese Anpassung noch genauer anschauen, dann ist es eigentlich blöd gesagt wirklich dieser People Pleaser Falle.

00:11:14: Die schaut vielleicht von außen nicht so dramatisch aus.

00:11:17: Sie schaut von Außen aus wie ein bisschen Empathie, wie einfach sehr viel Reife.

00:11:21: aber innerlich ist das einfach eine permanente Scannen von hey geht's allen gut war mein Ton okay hätte das irgendwie anders sagen sollen.

00:11:29: bin ich gerade zuviel?

00:11:30: Bin ich wohl genug?

00:11:31: Bin die noch in Sicherheit?

00:11:32: Diese chronische Anpassung ist einfach wahnsinnig anstrengend, weil du ja nie einfach nur ... Du bist nie einfach da bist.

00:11:40: Sondern du bist ständig in Beziehung zu der Frage wie du auf andere wirkst und irgendwann verliert man halt dadurch komplett den Kontakt zu sich selber.

00:11:55: Da gibt es einen ganz, ganz spannenden Philosophen.

00:11:57: Der hat den Begriff von Force Self geprägt also ein falsches Selbst nicht im Sinne von du bist irgendwie unecht oder manipulativ sondern wirklich als Schutzmechanismus.

00:12:08: Eine Version von dir die entsteht um einfach die Erwartungen von anderen Personen zu erfüllen.

00:12:14: und dieses Force Self ist halt wahnsinnig funktional weil's dich einfach sozial kompatibel macht.

00:12:20: Es schützt Dich vor Ablehnung.

00:12:22: Problem ist die Anpassung halt ihren Preis, weil während du irgendwie verlauter Anpassung die Fassade halt ständig perfektionierst wird einfach dein true self also dein echtes spontanes lebendiges selbst immer immer leiser und dann entsteht irgendwann dieses komische hochstapler Gefühl.

00:12:42: Die Menschen mögen die, die Menschen schätzen sie, die Leute wollen die und trotzdem fühlt sich es nicht wirklich gut an.

00:12:49: Weil ein Teil von dir, der diese Anpassung gewählt hat sich denkt ja wenn die einfach wüssten wie wirklich bin dann würden sie vielleicht gehen.

00:12:58: Nicht weil du irgendwie arrogant bist sondern weil dein Nervsystem einfach gelernt hat Liebe ist in Bedingungen geknüpft.

00:13:04: Liebe ist eine Anpassungsgeknüpf.

00:13:08: Liebe is einfach daran geknüpft wie du dich wie ein Chameleon nur gut genug und die anderen färben kannst.

00:13:15: so das ist das Anpasslungsmuster.

00:13:18: Und auch das Gegenteil von der Anpassung kann ein Schutzmuster sein, nämlich die extreme Autonomie.

00:13:25: Menschen, die diesen Autonomieweg gewählt haben, sagen, ich brauche niemanden!

00:13:31: Ich mach lieber alles alleine.

00:13:33: Ich verlass mich einfach nur auf mich selber und das klingt ganz oft noch stärker.

00:13:37: Also ich hab zum Beispiel das Autonomiemuster gewählt und über mich ist immer gedacht worden, boah, die ist stark, die kommt alleine klar, die macht das alles super... die Macht schon und auch das ganze Umfeld, ich habe es in der letzten Podcastfolge schon ganz gut beschrieben was in diesen hoch funktionalen dysregulierten Muster entsteht.

00:13:57: Auch das ganze umfeld denkt sich dann ja ja du kriegst es schon alleine auf die Reihe so.

00:14:03: Und das Ding ist aber dass Autonomie ganz oft einfach nur Angst ist in irgendeinen netten Outfit weil Autonomies auf keinen Fall Freiheit.

00:14:15: Autonomie ist ganz, ganz oft eine Schutzmauer.

00:14:17: Vor allem wenn wir sie als Kind wählen.

00:14:20: und das passiert dann oft Wenn Nähe einfach unsicher war, wenn Vertrauen verletzt wurde, wenn Abhängigkeit vor allem als gefährlich erlebt wurde Dann kann so ein Überautonomie entstehen.

00:14:33: Abhängigkeit als gefährlicher meine ich damit dass du vielleicht gelernt hast Dass deine Eltern nicht für dich da sind, dass deine Bedürfnisse nicht gesehen werden quasi vielleicht deine Eltern auch wütend machst, die irgendwie ja ausrasten dich anschreien.

00:14:51: Also gefährlich quasi einfach sind wenn du was brauchst und eben dass dein Vertrauen verletzt wird.

00:14:56: also das du dich verlässt darauf.

00:14:57: zum Beispiel ist jemand abholt und wurde es nicht abgeholt oder du erzählst in deinen Eltern was und dieses Vertrauen wird dann halt missbraucht und dann kann so eine Unabhängigkeit entstehen.

00:15:09: Und das Problem ist, dann wird halt Unabhängigkeit nicht zu irgendeiner gesunden Selbstbestimmung sondern zur Überlebensstrategie.

00:15:16: Ihr braucht einfach niemanden und dann kann mir ja niemand verletzen.

00:15:20: Ich frage nicht um Hilfe?

00:15:21: Dann kann ich nicht entdeutscht werden?

00:15:22: Ihr erzählt einfach niemandem meine Gefühle und die Halt Distanz und dann werde ich nicht verlassen!

00:15:28: So, und das ist keine Freiheit.

00:15:30: Das ist keine Autonomie auf gesunde Art und Weise sondern dass es kontrollierte Einsamkeit.

00:15:35: Und viele Menschen die den Autonomieweg gewählt haben, die wirken von außen stark aber innerlich tragen sie einfach nur eine Einsamkeit, eine Müdigkeit.

00:15:46: Da ist Unabhängigkeit getarnt in der Traurigkeit, dass einfach niemand da war weil halt alles alleine zu tragen irgendwann ja nicht mehr so noch stärker sehen kann, sondern es wird halt einfach zur Überforderung.

00:16:01: Und diese Personen zum Beispiel sehnen sich nach Nähe aber näher aktiviert da ganz oft Alarm.

00:16:08: also die Personen wünschen sich Verbindung aber Vertrauen ist für diese Person sehr riskant Und vielleicht merkt ihr da jetzt schon den Unterschied.

00:16:18: Die Anpassung, die sagt immer hey ich brauche das Außen um in Verbindung zu sein.

00:16:22: Ich brauche dass Außen... ...ich brauche die anderen!

00:16:25: Ich muss mich anpassen!

00:16:27: Ich mach auf, Chameleon!

00:16:29: Ja, ich muss einfach nur lieb und brav und artig sein und für Harmonie sagen und dann haben alle mich lieb so.

00:16:35: Und die Autonomie sagt aber ich braue niemanden von euch weil ich komme alleine.

00:16:40: klar Und die Autonomie tut sich wahnsinnig schwer, eben quasi das Außen mit einzubeziehen und es außen zuzulassen.

00:16:49: Die Anpassung wiederum tut sich Wahnsinnig Schwer auch mal autonom zu sein und etwas alleine zu entscheiden.

00:16:56: Genau da liegt die Crux an dem Ganzen weil die Leute, die Anpassungen gewählt haben dürfen lernen Autonomien oder Autonomen zu sein sprich Dinge allein zu schaffen ein Selbstwert aufzubauen als selbstbewusstsein aufzubauern eine Stärke aufzubauen, selbst Vertrauen aufzubauern etc.

00:17:15: Und die Leute, die die Autonomie gewählt haben, dürfen lernen Nähe zuzulassen, Hilfe zuzulesen, Verbindung zuzulaßen, Harmonie zuzulassen also ZUZULASSEN dass wir auch mit dem Außen, also mit anderen Personen agieren können.

00:17:33: Das heißt man darf lernen eine Mischung aus beiden zu machen, also noch aus gesunder Anpassungen und Gesunderautonomie.

00:17:43: A Form von Beziehung in der ich verbunden mit anderen bin ohne mich und mein eigenes Ich

00:17:50: aufzugeben.".

00:17:52: Also so ein Mischungs aus dem Ganzen zu finden von hey ja das Außen ist möglich und ich bin aber auch im Kombi mitten außenmöglich für die Leute der Anpassung zu merken die Leute im Außen gibt und ich darf ich sein.

00:18:08: Und für die Leute, die die Autonomie gewählt haben zu merken, ja mich gibt es aber das Außen gibts auch und ich brauche das Außenauch damit mir auch gut gehen

00:18:19: kann.".

00:18:20: So und das Spannende ist auf beiden Seiten Darf man sich in allererster Linie natürlich einmal Ehrlichkeit erlauben und natürlich haben wir schauen, okay?

00:18:29: In welchem Muster bin ich denn eigentlich unterwegs.

00:18:32: Und dann wie gesagt jeweils das andere Lernen.

00:18:36: also die Anpassung darf die Autonomie lernen und die Autonomie darf die Anpassung lernen aber wie gesagt eben auf gesunde Art Weil das ist das, was der Nervensystem braucht um sich sicher zu fühlen.

00:18:50: Der Nervenystem braucht einen Kombi aus beiden.

00:18:54: Ein Ich bin ich und das Außen ist aber auch für mich da!

00:18:59: Und das Außen ist auch... also ich bin verbunden mit dem Außen und die darf meine eigenen Grenzen setzen und sie darf meiner Meinung sagen und ich sein Und das Außenumhilfe fragen und dem Außen meine Gefühle zeigen.

00:19:14: Und quasi ehrlich ausleben, ausleben wer ich bin!

00:19:18: Also nicht nur dieses Ich-Sein eben in dieser Unabhängigkeit sondern vor allem auch dieses Hey, ich und du können coexistieren Du kannst mich coregulieren, ich kann dich coregulen.

00:19:31: Da braucht man natürlich eine ganz gesunde Art von Beziehungen dürfen.

00:19:38: aber auch in beiden Schutzmustern darf man lernen, gesunde Beziehungen überhaupt erst einmal zu führen.

00:19:45: Also die Anpassung darf quasi lernen das Beziehung möglich ist auch wenn sie sich mal nicht anpasst, auch wenn Sie mal Ihre eigenen Grenzen setzt und einfach Ihre Meinung sagt.

00:19:56: und die Autonomie darf lernen.

00:19:59: beziehungen sind möglich Auch wenn ich das andere gegenüber mit einbeziehe, also auch wenn ich nicht mehr unabhängig bin vom Außen.

00:20:09: Also dass nicht gleich eine Abhängigkeit entsteht und dass Liebe und Verbindung nicht verletzlich ist sondern ja, dass man auf beiden Seiten einfach Vertrauen aufbauen darf.

00:20:21: Vertrauen in sich vertrauen aber auch ins Außen!

00:20:24: Und was auch noch ganz spannend ist beide Seiten weder die Anpassung noch die Autonomie haben im etwas Gleiches, nämlich sie haben beide nie gelernt einfach ehrlich sich mitzuteilen.

00:20:36: Ehrlich Sie selber zu sein!

00:20:38: Ehrlich zu sagen was in ihnen vorgeht weil die Anpassung hat halt einfach gemerkt okay so wie ich bin passe nicht und ich passe mich an.

00:20:46: So damit ich passe und die Unabhängigkeit hat gelernt ja ok so wie Ich Bin so akzeptierst du mich nicht.

00:20:51: also ziehe ich mich zurück und bin einfach ich ohne dass ich dich brauche.

00:20:56: so und im beiden Seiten ist aber eine.

00:21:01: In beide Seiten ist ein wahnsinniger Verlust von Selbstkontakt da, weil wir halt einfach eigentlich nur in gesunden Verbindungen gut aufblühen können.

00:21:11: So!

00:21:12: In der Autonomie ist halt einfach dieser extreme Funktionsmodus, der dann halt da eintritt und in der Anpassung ist es dieser extreme Chameleon-Modus, der da einteilt.

00:21:21: Aber auch bei beiden Seiten gibt's kein ehrliches Mitteilen, kein ehrlicheres Ausleben von Gefühlen, kein ehrliches Umhilfefragen, sagen.

00:21:31: Ja, da gibt es einfach kein ehrliches Leben und das dürfen beide Seiten auf jeden Fall lernen dieses ehrlich sich authentisch ausdrücken weil es Authentizität geht.

00:21:43: nur wenn beides koherent ist also wenn ich quasi die Anpassung leben kann aber auch die Autonomie auf gesunde Art und Weise und Anpassungen auf gesunder Art undweise heißt dass sie sagt ja okay ich habe Empathie dir helfen.

00:22:00: Aber ich kann auch meine Grenze setzen und dann mal vielleicht nein sagen, obwohl ich ja wenn ich alles irgendwie schiebe und quetsche könnte ich vielleicht Ja sagen aber ich darf auch mal Nein sagen und mal auf meiner eigenen Bedürfnisse

00:22:14: achten.".

00:22:15: Und das ist glaube ich etwas was beide Seiten sehr, sehr lernen dürfen auf die eigenen Bedürfnisse achten.

00:22:21: Die eigenen Bedüffnisse ausdrucken in die ehrliche Mitteilung gehen von dem was in uns ist.

00:22:27: Also das ehrliche Ausdrück von he eigentlich bin ich so und so.

00:22:33: und Wie gesagt, da dürft ihr für euch einmal schauen in welchen Muster seid ihr?

00:22:41: Welche Seite habt ihr gewählt – die Anpassung oder die Autonomie.

00:22:45: Und dann dürft es euch darüber Gedanken machen was könntet ihr ab heute tun um das Gegenteil von deinem Muster zu lernen auf gesunde Art und Weise also Die Anpassungen.

00:22:56: wie gesagt darf die Autonomie lernen.

00:23:03: Ihr findet in der Folgenbeschreibung ein kostenloses E-Book und einen kostenlosen Workshop von mir, wo ihr euch eintragen könnt.

00:23:15: Könnt ihr es super, super gerne euch das runterladen und mal durchlesen?

00:23:19: Weil da geht's ganz, ganz viel um Glückshormone aktivieren.

00:23:22: Um Bedürfnisse selber erkennen.

00:23:25: Und ja dann lernt ihr was ihr für ein Nervensystem Zustand habt und wie ihr euch quasi regulieren könnt!

00:23:33: Ich würde mich riesig freuen wenn ihr euch da einfach mal bisschen Gedanken drüber macht vielleicht einen Kommentar hinterlässt oder diese Podcastfolge bewertet und teilt.

00:23:43: Ich hoffe, ihr konntet euch viel mitnehmen.

00:23:45: Ihr hofft diese Podcastfolge hat euch gefallen!

00:23:48: Die Podcastfolgen bauen aktuell sehr aufeinander auf.

00:23:50: Das heißt, ihr bekommt in der nächsten Podcastfolger dann wieder etwas mit was zu den heutigen Podcastfolgers einfach gut dazu passt und wo ja quasi eine Verknüpfung und eine Verbindung schaffen könnt.

00:24:02: Und ich freue mich wenn ihr wie gesagt diesen Podcast bewertet und mir Nachrichten dazu schreibt.

00:24:10: Wenn ich euch in meinen Kursen und Workshops und eins zu eins Beratungen begleiten darf.

00:24:17: Ihr bin Yvette, ich bin PSU Sozialer Beraterin in Kärnten.

00:24:20: Das war die Podcastfolge Anpassung oder Autonomie.

00:24:24: Vielen Dank fürs Zuhören Und wir hören uns nächste Woche wieder Bye!